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Verhandlungstermine

DatumZeitZuständigkeitOrtBetreff
21.02.1914:00StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mit seinem Personenwagen mit einem Zaun und kurz darauf mit einer Hausecke kollidiert und jeweils ohne Meldung weitergefahren zu sein. Das Kreisgericht St. Gallen sprach den Beschuldigten am der Verletzung der Verkehrsregeln, der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit sowie des pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall schuldig. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je Fr. 100.00 und zu einer Busse von Fr. 1'500.00. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen vollumfänglichen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum: 11. September 2018)

22.02.1914:00StrafkammerB

Appell. Straffall betreffend Fälschung von Ausweisen etc. (Dem Beschuldigten wird im Wesentlichen vorgeworfen, rechtswidrig in die Schweiz eingereist zu sein und dabei einen gefälschten Ausweis verwendet zu haben. Das Kreisgericht erklärte ihn der rechtswidrigen Einreise und der Fälschung von Ausweisen schuldig und verurteilte ihn, unter Einbezug einer widerrufenen Freiheitsstrafe von 6 Monaten, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Monaten. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht See-Gaster

(Entscheiddatum: 11. April 2018)

25.02.1914:00StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend einfache Körperverletzung etc. (Dem Beschuldigen wird vorgeworfen bei den "Drei Weihern" in St. Gallen einem Mann Bier über den Kopf geleert und ihn von einem Brettersteg gestossen zu haben. Zudem soll der Beschuldigte einen Laden trotz Hausverbots betreten haben. Der Einzelrichter des Kreisgerichts sprach den Beschuldigten der einfachen Körperverletzung, der Tätlichkeiten und des Hausfriedensbruchs schuldig. Er verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 60.00. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte sinngemäss einen vollumfänglichen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum: 25. September 2018)

04.03.1913:30HandelsgerichtAZwischen den Klägerinnen und der Kunert Group (Swiss) AG bestanden Agenturverträge, welche durch die Beklagte gekündigt wurden. Die M. + S. Jeremias Mode GmbH verlangt von der Beklagten einen CHF 30'000.00 übersteigenden Betrag als Kundschaftsentschädigung sowie CHF 133'000.00 als Schadenersatz. Für den Fall, dass dieses Begehren abgewiesen wird, verlangen die Klägerinnen, dass die Beklagte der M. + S. Jeremias Mode GmbH einen CHF 30'000.00 übersteigenden Betrag als Kundschaftsentschädigung und Martina Jeremias CHF 133'000.00 als Schadenersatz zu bezahlen hat. Die Beklagte beantragt die Abweisung der Klage.
08.03.1908:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend gewerbsmässigen Diebstahl etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sich nachts gewaltsam Zutritt in diverse Restaurants und einen Kiosk verschafft zu haben, wo er jeweils Wertsachen und Gegenstände an sich genommen habe. Ausserdem soll er mehrere Personenwagen entwendet, diese ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss gelenkt, ohne Bezahlung Treibstoff getankt und Gegenstände in Läden ohne Bezahlung behändigt haben. Einen der entwendeten Personenwagen habe er sodann unter Vortäuschung einer falschen Identität an eine Drittperson verkauft. Auch habe er eine entwendete Kreditkarte für Einkäufe benutzt. Sodann habe er das gegen ihn ausgesprochene Hausverbot eines Warenhauses missachtet. Ausserdem soll er während der Untersuchungshaft zwei Gefängniszellen beschädigt haben, indem er mit einer Zahnbürste kiloweise Mauerwerk herausgebrochen habe. Darüber hinaus habe er es pflichtwidrig unterlassen, seinen Wohnort der zuständigen Behörden zu melden. Schliesslich habe er auch mehrmals Kokain, Heroin und rezeptpflichtige Medikamente konsumiert. Das Kreisgericht sprach ihn von der Anklage des Betrugs frei. Hingegen erklärte es ihn des gewerbsmässigen Diebstahls, des mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, des mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs mit verfallenem Führerausweis auf Probe, des mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand, der Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und der geringfügigen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe und zu einer Busse. Ausserdem sprach es einen Landesverweis von 5 Jahren und eine entsprechende Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) aus. Im Berufungsverfahren beantragt der Beschuldigte, es sei auf die Landesverweisung und die Ausschreibung im Schengener Informationssystem zu verzichten. Die Staatsanwaltschaft ersucht um Abweisung der Berufung.) 

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum: 10. August 2018)

25.03.1908:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend Erpressung etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Jahr 2015 – teilweise unter Androhung und teilweise unter Anwendung von Gewalt – von A. und B. Geld und von C. das Erteilen von Ohrfeigen gegen A. erzwungen zu haben. Sodann habe er D. mehrmals die Faust ins Gesicht geschlagen. Ausserdem sei er zusammen mit zwei Personen für drei Einbrüche verantwortlich. Schliesslich soll er auch noch einen Teleskopschlagstock erworben, in die Schweiz eingeführt und besessen haben. Das Kreisgericht erklärte ihn der Erpressung, der fortgesetzten Erpressung, der räuberischen Erpressung, der versuchten räuberischen Erpressung, der Nötigung, der einfachen Körperverletzung, des mehrfachen Diebstahls, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der mehrfachen Sachbeschädigung und des Vergehens gegen das Waffengesetz schuldig. Es verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren, wobei diese zugunsten einer stationäre Massnahme für junge Erwachsene aufgeschoben wurde. Im Berufungsverfahren ficht der Beschuldigte die Erpressungsdelikte und die Nötigung an. Auch wendet er sich gegen die Sanktion sowie die Anordnung einer stationären Massnahme. Die Staatsanwaltschaft und ein Privatkläger beantragen die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht Wil

(Entscheiddatum: 24. Februar 2017)

26.03.1914:00StrafkammerB

Appell. Straffall betreffend schwere Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrere Hundert Gramm Heroingemisch und insgesamt 10 Gramm Kokain verkauft zu haben. Zudem wird ihm zur Last gelegt, bei einer polizeilichen Kontrolle vor den Beamten weggerannt zu sein und sich trotz gültigen Einreiseverbots mehrfach rechtswidrig in der Schweiz aufgehalten zu haben. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten der schweren Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz [Gefährdung der Gesundheit vieler Menschen], der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der mehrfachen rechtswidrigen Einreise, des mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts sowie der Hinderung einer Amtshandlung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren sowie zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 30.00. Weiter verwies es den Beschuldigten für die Dauer von 15 Jahren aus der Schweiz. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung eine Verurteilung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von maximal 36 Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 10.00 und eine Reduktion der Dauer der Landesverweisung auf 5 Jahre. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum: 24. Oktober 2018)

28.03.1908:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend versuchte eventualvorsätzliche Tötung etc. (Dem Beschuldigten wird in der Hauptsache vorgeworfen den Privatkläger im Zusammenhang mit einer längeren verbalen und schliesslich tätlichen Auseinandersetzung mit einem Messer in die linke Brustkorbseite gestochen und dadurch dessen Tod zumindest in Kauf genommen zu haben. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten hierfür der versuchten vorsätzlichen Tötung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren. Zudem sprach es einen Landesverweis für 10 Jahre und eine entsprechende Ausschreibung im SIS aus. Die Zivilklage wurde auf den Zivilweg verwiesen. Der Beschuldigte beantragt mit seiner Berufung einen Freispruch vom Vorwurf der vorsätzlichen Tötung unter Wegfall der Freiheitsstrafe und der Landesverweisung. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Be-rufung des Beschuldigten. Der Privatkläger äussert Anträge zur Zivilklage.)

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum: 21. Februar 2018)

29.03.1908:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend fahrlässige Körperverletzung etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, beim Linksabbie-gen in einen Feldweg als Lenker eines Traktors mit Arbeitsanhänger die Aufmerksamkeit in ungenügender Weise auf den nachfolgenden Verkehr gelenkt zu haben. Dabei habe er einen Motorradfahrer übersehen, welcher folglich gestürzt und vom Anhänger des Beschuldigten erfasst und mitgeschleift worden sei. Bei diesem Unfall habe sich der Motorradfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten der fahrlässigen Körperverletzung mit schwerer Schädigung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht Rheintal

(Entscheiddatum: 18. August 2017)

Verhandlungsort:

Kantonsgericht, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

 

Legende

A = Grosser Gerichtssaal

B = Kleiner Gerichtssaal

C = Büro des Handelsgerichtspräsidenten

 

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.

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