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Verhandlungstermine

DatumZeitZuständigkeitOrtBetreff
03.12.1813:30StrafkammerB

Appell. Straffall betreffend qualifizierten Raub etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zusammen mit einer weiteren Person nachts einen Raubüberfall auf einen Passanten verübt zu haben. Es wird ihm auch zur Last gelegt, einen Personenwagen zum Gebrauch entwendet zu haben. Das Kreisgericht erklärte den Beschuldigten des qualifizierten Raubes und der Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch schuldig und verurteilte ihn unter Einbezug einer Vorstrafe zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten. Zudem ordnete es für den Beschuldigten eine stationäre therapeutische Massnahme an. Eine Landesverweisung sprach das Kreisgericht nicht aus. Die Staatsanwaltschaft beantragt mit Berufung, der Beschuldigte sei für die Dauer von fünf Jahren des Landes zu verweisen. Der Beschuldigte beantragt die Abweisung der Berufung der Staatsanwaltschaft.)

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum: 11. Mai 2018)

04.12.1814:00StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend mehrfache Übertretung des Tierseuchengesetzes etc.  (Der Beschuldigten werden verschiedene Übertretungen im Zusammenhang mit zwei von ihr gehaltenen Schä-ferhunden vorgeworfen. So habe in der Unterkunft der Hunde nur eine Rückzugsmöglichkeit, kein Witterungsschutz gegen Kälte und Hitze und kein Liegebereich mit einem verformbaren Material zur Verfügung gestanden. Auch habe eine der Hündinnen ein Zughalsband ohne Stopp getragen. Ausserdem habe die Beschuldigte Meldepflichten als Hundehalterin missachtet. Das Kreisgericht erklärte die Beschuldigte der mehrfachen vorsätzlichen Übertretung des Tierseuchengesetzes, der mehrfachen vorsätzlichen Übertretung des Tierschutzgesetzes und der vorsätzlichen Übertretung des kantonalen Hundegesetzes schuldig. Dafür verurteilte es sie zu einer Busse von Fr. 1'000.00. Die Beschuldigte verlangt im Berufungsverfahren Freisprüche. Eventualiter sei sie der fahrlässigen Übertretung des Tierschutzgesetzes schuldig zu sprechen. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung der Beschuldigten.)

Vorinstanz: Kreisgericht Wil

(Entscheiddatum: 24. März 2017)

05.12.1814:00StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend gewerbsmässigen Betrug etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, unter Vorwänden, Täuschungen und Ausnutzung von Geschäftsusanzen während mehreren Jahren Geld oder Ware erhältlich gemacht zu haben, um seine Spielsucht zu stillen, Rechnungen zu begleichen und um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten bzw. zu verbessern. Weiter habe er drei Buffets mit Baraufsatz veruntreut. Sodann wird dem Beschuldigten zur Last gelegt, eine Frau telefonisch belästigt sowie gegenüber dieser und einer weiteren Frau Stalking betrieben zu haben. Ausserdem habe er beim Wohnortwechsel die ausländerrechtliche Anmeldepflicht missachtet. Das Kreisgericht Wil sprach den Beschuldigten in verschiedenen Punkten (mehrfacher Betrug, mehrfache Nötigung und mehrfacher Missbrauch einer Fernmeldeanlage) frei, hingegen erklärte es ihn des gewerbsmässigen Betrugs, der mehrfachen Urkundenfälschung, der mehrfachen Veruntreuung, der mehrfachen Nötigung, der versuchten Nötigung, der Drohung, der mehrfachen Beschimpfung, des mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage sowie der Widerhandlung gegen das Ausländergesetz schuldig. Hierfür verurteilte es ihn zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, nebst Geldstrafe und Busse. Ausserdem ordnete das Kreisgericht ein fünfjähriges Kontakt- und Rayonverbot gegenüber einer Privatklägerin an. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen Freispruch von der Anklage des Betrugs in einem Fall, einen Schuldspruch wegen mehrfachen statt gewerbsmässigen Betrugs und eine mildere Freiheitsstrafe. Die Staatsanwaltschaft trägt auf kostenpflichtige Abweisung der Berufung an. Zwei Privatklägerinnen wenden sich mit Anschlussberufung gegen die Freisprüche wegen Betrugs und fordern jeweils einen Schuldspruch wegen gewerbsmässigen Betrugs.)

Vorinstanz: Kreisgericht Wil

(Entscheiddatum: 22. März 2017)

06.12.1808:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend Diebstahl etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, einen Einbruchdiebstahl in ein Verkaufsgeschäft in Buchs verübt zu haben. Ausserdem habe er mehrfach Kokain verkauft und einer Person während mehrerer Jahre geringe Mengen Marihuana geschenkt. Schliesslich soll er zwischen 2013 und 2016 regelmässig Kokain sowie Marihuana für den Eigenkonsum erworben haben. Das Kreisgericht erklärte ihn des Diebstahls, der Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs, des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig. Es verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe und einer Busse. Im Berufungsverfahren fordert der Beschuldigte, ihn – mit Ausnahme der Konsumdelikte – von Schuld und Strafe freizusprechen. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland

(Entscheiddatum 20. Dezember 2016)

07.12.1814:00StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend selbständiger nachträglicher Entscheid (Überprüfung der Massnahme) (Mit einschlägiger Vorstrafe machte sich der Verurteilte im Jahr 2012 der versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern schuldig. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt und in die stationäre Massnahme zurückversetzt. Das Sicherheits- und Justizdepartement trägt dem Gericht an, über die Verlängerung der laufenden Massnahme zu entscheiden.)

Vorinstanz: Strafkammer

(Entscheiddatum 11. Dezember 2013)

14.12.1808:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend Vergewaltigung etc.  (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die Privatklägerin bei einem Aufenthalt in Budapest in einem Hotelappartement unter Anwendung von körperlicher Gewalt zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. Weiter wird ihm zur Last gelegt, die Privatklägerin und den gemeinsamen Sohn gegen ihren Willen im Auto in die Schweiz gefahren zu haben. Dort habe der Beschuldigte der Privatklägerin den Pass sowie denjenigen des Kindes vorenthalten und sich geweigert, sie wieder aus der Schweiz abreisen zu lassen. In der Folge habe er den Sohn durch seine Eltern aus der Wohnung wegbringen lassen und der Privatklägerin gedroht, dass das Kind umgehend in die Türkei gebracht und sie es nie wiedersehen werde, wenn sie sich nicht füge. Sodann werden dem Beschul-digten Pflichtverletzungen in einem Betreibungsverfahren, die Veruntreuung des Personenwagens einer anderen Privatklägerin und eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorgeworfen. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten von den Vorwürfen der Freiheitsberaubung und Entführung, der Unterdrückung von Urkunden und der mehrfachen, teils versuchten Nötigung frei. Dagegen wurde er der Vergewaltigung, der Veruntreuung, des Ungehorsams im Betreibungsverfahren, des mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen und der groben Verkehrsregelverletzung schuldig erklärt. Da-für wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten sowie zu einer Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Von der Freiheitsstrafe wurden sechs Monate für vollziehbar erklärt. Bei den anderen zwölf Monaten wurde der Vollzug aufgeschoben mit einer Probezeit von drei Jahren. Zudem wurden zwei (teil-)bedingt ausgesprochene Vorstrafen (Geldstrafen) zum Vollzug angeordnet. Schliesslich wurde der Beschuldigte zur Bezahlung einer Genug-tuung verpflichtet. Der Beschuldigte beantragt mit Berufung einen Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung, eine mildere Strafe sowie die Abweisung der Zivilklage. Die Staatsanwaltschaft hat Anschlussberufung erhoben. Sie verlangt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 26 Monaten. Die beteiligte Privatklägerin beantragt die Abweisung der Berufung des Beschuldigten.)

Vorinstanz: Kreisgericht Wil

(Entscheiddatum 17. Mai 2017)

20.12.1808:30StrafkammerA

Appell. Straffall betreffend mehrfachen Diebstahl etc. (Dem Beschuldigten wird die zunächst die Entwendung von Geld, Schmuck und Schlüssel zum Nachteil von zwei Privatklägerinnen vorgeworfen. Ausserdem soll er von den Bankkonten einer Privatklägerin ungerechtfertigt mehre Zehntausend Franken abgehoben haben. Auch habe er eine weitere Person mehrmals unter der Abgabe von falschen Versprechen veranlasst, ihm Geld zu geben. Schliesslich soll er einer weiteren Person unter Vorlage eines gefälschten Vertrags unberechtigterweise eine Mietkaution für die Wohnung eines Dritten einkas-siert haben. Das Kreisgericht St. Gallen sprach ihn zwar teilweise von den Anklagen des Betruges und von derjenigen der mehrfachen geringfügigen Sachentziehung frei. Hingegen erklärte es ihn des gewerbsmässigen Diebstahls, des gewerbsmässigen Betrugs, der Urkun-denfälschung und des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren. Im Berufungsverfahren ficht er die Verurteilungen teilweise an. Auch wendet er sich unter anderem gegen das Strafmass. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)

Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen

(Entscheiddatum 26. Mai 2018

Verhandlungsort:

Kantonsgericht, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

 

Legende

A = Grosser Gerichtssaal

B = Kleiner Gerichtssaal

C = Büro des Handelsgerichtspräsidenten

 

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.

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